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 anfuehrung blauEs wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es aussprichtanfuehrung blau

 

Aufgrund der Pandemie können ab sofort psychotherapeutische Sitzungen per Videosprechstunde

erfolgen. Sehr gerne könne Sie mich auch per e-mail kontaktieren, um das weitere Procedere zu besprechen. 

Bleiben Sie gesund und #bleibensiedaheim #stayathome

Herzliche Grüße Simone Schleicher-Käfer

 

10 Verhaltensstrategien aus psychologischer Sicht zur Stärkung der Widerstandskraft und Resilienz während der Pandemie

Reduktion sozialer Kontakte und Isolation sind Risikofaktoren, die zu psychischen Erkrankungen führen können. Insbesondere vor Depression und Angsterkrankungen schützen uns soziale Kontakte, die wir nun aber stark reduzieren müssen. Der Mensch als soziales Wesen ist auf Sozialkontakte angewiesen, um gesund zu bleiben. Aus diesen Gründen habe ich ein paar Strategien zusammen getragen, die Sie in Ihrem Alltag etablieren sollten, um nicht die „Nerven zu verlieren“ oder gar in depressive Verstimmung zu fallen. Manche Menschen sprechen auch von einem drohenden „Lagerkoller“:

  1. Aufrechterhaltung der Tagesstruktur: täglich Wecker stellen, aufstehen, sich duschen / anziehen, so als würden Sie das Haus verlassen. Wenn Sie Kinder haben, so definieren Sie klar die Zeiten für das Lernen / Schulzeiten, dann erfolgt eine Mittagspause mit einem Mittagessen und der Nachmittag dient zum spielen. Planen Sie Ihren Tag, lassen Sie sich nicht nur von der Stimmung leiten. Wenn Sie alleine Leben, beachten Sie, dass Sie mindestens einen sozialen Kontakt pro Tag etablieren (siehe Punkt 3).
  2. Reduzieren Sie das lesen, schauen und streamen von Nachrichten auf ein gesundes Maß. Wenn Sie sich beunruhigt fühlen von Nachrichten zur Corona-Krise, unterbinden Sie die Informationsflut, vor allen Dingen schauen Sie sich keine Bilder an und reduzieren Sie die Zahl an Sondersendungen. Das Virus breitet sich sowieso aus, obwohl oder auch wenn wir ununterbrochen Nachrichten sehen.
  3. Halten Sie soziale Kontakte aufrecht. Wir sollen Abstand halten und uns nicht treffen, das heißt aber nicht, dass wir keine sozialen Kontakte haben können. Wir müssen lediglich neue Wege finden, uns nahe zu sein. Nutzen Sie herkömmliche (Telefon) und neue Medien (Smartphone, Apps), um sich einander nah zu fühlen. Drehen Sie kleine Videos und schicken Sie es ihrer Familie und Freunden, denn es tut gut zu sehen, dass es dem anderen gut geht oder die vertraute Stimme zu hören. Vereinbaren Sie Videotelefonate (über WhatsApp, Face-Time oder Skype). Vielleicht wollen Sie wieder mal ihre Arbeitskollegen sehen? Dann vereinbaren Sie ein gemeinsames virtuelles Treffen über die App „Zoom“ oder „Houseparty“. Nutzen Sie die Zeit, um sich mit neuen Medien vertraut zu machen. Werden Sie kreativ. Beziehungen können über große Distanz (Fernbeziehungen) und Freundschaften gepflegt werden, obwohl man sich auf verschiedenen Kontinenten befindet. Also sollten wir unsere Freundschaften und Beziehungen besonders in dieser Zeit pflegen und füreinander da sein. 
  4. Wenn Sie negative Gefühle wie Wut oder Ärger verspüren, versuchen Sie es nicht an Ihren Mitmenschen auszulassen, sondern hacken Sie Holz, graben Sie im Garten, gehen Sie joggen (sofern Sie noch dürfen) oder spazieren. 
  5. Üben Sie sich in Mitmenschlichkeit, Solidarität und seien Sie für andere da. Kaufen Sie für den Nachbarn ein, sofern er Hilfe benötigt, backen Sie Kuchen, kochen Sie Lieblingsgerichte und stellen es Ihren Lieben vor die Tür. Motivieren Sie sich und Andere!
  6. Reißen Sie sich zusammen! Weltuntergangsstimmung hilft keinem.
  7. Machen Sie sich bewusst, dass es eine Zeit nach Corona geben wird!
  8. Machen Sie sich bewusst, dass die Abstriche und Vorsichtsmaßnahmen heute Leben rettet, das Leben, was wir danach alle wieder ausleben dürfen.
  9. Ernähren Sie sich gesund, um ihr Immunsystem auf Trapp zu halten. Darüber hinaus achten Sie auf Zufuhr von Vitamin C (Zitronensaft, Kiwi etc.) und gehen Sie bevorzugt zwischen 13 und 15 Uhr in die Sonne, um Vitamin D aufzunehmen. Essen Sie ausreichend Fisch bzw. nehmen Sie Fischöl (Omega 3-Fettsäuren) ein, um Entzündungsprozesse im Körper abzubauen. 
  10. Etablieren Sie täglich Aktivitäten, die Sie glücklich machen (Gartenarbeit, Häkeln/Stricken, Kochen, Backen, Puzzle machen, Malen, Kreativ sein, Yoga, Meditation, PMR, Spazieren gehen, Sport, Tiere streicheln etc.). Jeder hat Ressourcen, die er anzapfen kann und die uns glücklich machen. Manchmal haben wir diese nur in unserer hektischen Zeit „vergessen“ oder verlernt. 

Bleiben Sie gesund und Widerstandsfähig!

Simone Schleicher-Käfer

 

Informationen zu Psychotherapien (Beihilfestelle)

Wegen der empfohlenen Kontaktvermeidung erreichen die Beihilfe vermehrt Anfragen zur Beihilfefähigkeit von psychotherapeutischen Leistungen als Videosprechstunde.

Aus Fürsorgegründen werden wegen der aktuellen Lage Psychotherapien als Videosprechstunde ausnahmsweise anerkannt, wenn keine anderen Möglichkeiten bestehen und bereits ein persönlicher Erstkontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung stattgefunden hat. Die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut muss unter Berücksichtigung der individuellen Krankheits- und Lebensumstände entscheiden, ob eine Videosprechstunde durchgeführt werden kann.